Frauen in Spitzenpositionen
Dr. Hildegard Macha
Es ist eher ungewöhnlich, das Thema Eliten mit dem Fokus auf das weibliche Geschlecht zu behandeln. Wir sind es gewohnt, Eliten als männlich anzusehen - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Ein Beitrag von Dr. Hildegard Macha, Professorin an der Universität Augsburg: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 10/2004)
Tatsächlich sind Frauen innerhalb der Eliten immer noch unterrepräsentiert: So ist nach 25 Jahren Frauenförderung in Deutschland keine wesentliche Erhöhung der Anteile von Frauen in Spitzenpositionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu verzeichnen. Es drängt sich die Frage nach den Gründen dafür auf. Hier interessieren die Strukturen der Rekrutierung von Eliten und der Reproduktion sozialer Macht in modernen westlichen Industrienationen, es interessiert, inwieweit diese fördernd bzw. hemmend wirken. Die "Glass Ceiling" - die so genannte "gläserne Decke" - ist eine Barriere, die Frauen tendenziell am Aufstieg in die Elite hindert. Forscherinnen sprechen in diesem Zusammenhang vom "Verschwinden" der begabten, gut ausgebildeten Frauen. Tatsächlich sind Frauen innerhalb der Eliten immer noch unterrepräsentiert. So ist nach 25 Jahren Frauenförderung in Deutschland keine wesentliche Erhöhung der Anteile von Frauen in Spitzenpositionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu verzeichnen. Es drängt sich die Frage nach den Gründen dafür auf:
Mehr Informationen bei der Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de
[28.02.2005]