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Studie Internet 2002: Deutschland und die digitale Welt

Die Studie, die in Kooperation der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) mit dem Europäischen Medieninstitut (EIM) und dem Europäischen Zentrum für Medienkompetenz (ecmc) durchgeführt wurde, zeigt, dass das Internet zunehmend Bestandteil des Alltags in Deutschland wird - aber: Über 50 Prozent sind offline.

Ein Ergebnis der Studie ist, dass das Internet nicht über das Potenzial verfüge, schichtspezifische Ungleichheiten zu revidieren. Um dem Leitbild vom chancengleichen und diskriminierungsfreien Zugang zu den Anwendungspotenzialen der (Neuen) Medien gerecht zu werden, müssen spezifische Gruppen gezielt angesprochen werden.
Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind dagegen nicht mehr so stark ausgeprägt ? wiewohl sie weiterhin fortbestehen. Nutzung ist eher männlich, Nicht-nutzung eher weiblich geprägt. Von den Frauen nutzen 42,4 Prozent das Internet, 57,6 Prozent machen keinen Gebrauch davon. Bei den Männern nutzt jeder Zweite das Internet. Gemessen an den Durchschnittszahlen für NRW (46% online, 54% offline)zeigt sich die unterdurchschnittliche Repräsentierung der Frauen unter den Nutzer(inne)n.
Ifm

[03.03.2005]

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