Ein Drittel der Jugendlichen surft vom eigenen Zimmer aus im Internet
Computer und Internet haben ihren Stellenwert im Alltag der 12- bis 19-Jährigen weiter gefestigt. Der Anteil der jugendlichen Internet-NutzerInnen hat 2003 mit 84 Prozent den Höchststand erreicht. In nahezu allen Haushalten, in denen Jugendliche aufwachsen, ist mindestens ein Computer vorhanden und die Hälfte aller Jugendlichen verfügt sogar über einen eigenen PC.
Insgesamt surfen 34 Prozent der 12- bis 19-Jährigen aus dem eigenen Zimmer - die alllgemeine Ausstattungsrate mit einem Internetzugang in den Haushalten beträgt mittlerweile 85 Prozent.
Zu diesen Ergebnissen kam die Studie "JIM 2003 - Jugend, Information, (Multi)Media".
Jugendlichen nutzen das Internet vor allem als Kommunikationsmedium
Sie verschicken im Durchscnitt acht E-Mails pro Tag und verzeichnen etwa zwölf Posteingänge. Auf der subjektiven Bedeutungsebene werden Computer und Internet immer stärker in das Bewusstsein der 12- bis 19-Jährigen aufgenommen. Der Computer und das Internet sind für die Jugendlichen heutzutage unentbehrlich. So kann sich das Fernsehen 2003 nur noch knapp vor dem Computer behaupten. Für Jungen hingegen ist der Computer mit 38 Prozent mittlerweile wichtiger als das Fersehen (31 Prozent).
Mädchen hingegen empfinden das Fernsehgerät am wichtigsten (31 Prozent). Sie sind mit dem Fernsehgerät sehr eng verbunden, nahezu gleichauf folgen dann Radio (19 Prozent), Bücher und der Computer mit jeweils 17 Prozent.
Computer und Internet bieten den Jugendlichen multifunktionale Angebote
Auch für die Informationsbeschaffung wird das Internet am stärksten herangezogen. Mit dem Thema "Ausbildung und Beruf" hält es eine Spitzenposition.
Mehr Informationen finden Sie unter www.mpfs.de
[28.02.2005]


