Datenerhebungungen und Evaluation
Die Datenlage für die differenzierte Betrachtung der Zielgruppe Frauen im Hinblick auf die Nutzung des Internet war im Jahr 2001 sehr unbefriedigend: die vorgelegten Werte unterschieden sich sehr stark nach den jeweiligen Erhebungszwecken, zum Beispiel zur Konsumforschung (GfK) oder der Erhebungsmethode, zum Beispiel Online-Befragung (w3b, Fittkau & Maass). Mit dem Verweigeratlas legte die Internetforschung von TNS Emnid gemeinsam mit der Initiative D21 erstmals eine repräsentative Basiserhebung vor.
In den Folgejahren wurde die Studie in "(N)Onliner Atlas" umbenannt und legte seither jährlich eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland vor. In Zusammenarbeit mit TNS Emnid und der Initiative D21 führte der Verein Frauen geben Technik neue Impulse 2002 erstmals eine Gender-Sonderauswertung der Daten durch. Dabei wurde auch ein Schwerpunkt auf die Differenzierung zwischen den einzelnen Bundesländern gelegt. Durch eine zusätzlich Auswertung im Hinblick auf die Generationen 50plus wurde auch die Basis-Fragestellung im Rahmen der Datenerhebung zunehmend differenzierter. Informationen zu den Ergebnissen der Sonderauswertung finden sie hier.
Evaluation
Seit dem Start des Projektes "Frauen ans Netz" wurden Befragungen bei den Teilnehmerinnen der Internetkurse durchgeführt. Über 55.000 Frauen haben in der Zeit von 2001 bis 2005 daran teilgenommen. In den durchschnittlich 23 Fragen ging es, neben Angaben zur Person, um die Nutzungsgewohnheiten des Internets und natürlich auch um die Zufriedenheit mit dem Internetkurs.
Der Fragebogen konnte entweder online oder auch in Papierformat ausgefüllt werden. Die Ergebnisse der Evaluation finden Sie unter Befragungsergebnisse.
[11.01.2006]


