Warum es die Abwrackprämie gab – und Schlecker nicht geholfen wird

Die ehemaligen Mitarbeiterinnen der Drogiermarktkette Schlecker sind ratlos. Im Jahr 2012 war bekannt gegeben worden, dass ihre Arbeitsplätze endgültig nicht mehr zu retten sind. Es fand sich kein Investor mit einem überzeugenden Konzept, um der Traditionsmarke neuen Wind einzuhauchen. Viele der ehemaligen Mitarbeiterinnen stehen daher heute ohne Job da. Zumindest einige von ihnen wurden zu Erzieherinnen umgelernt, um dem Mangel an Erziehern in deutschen Kindergärten entgegenzuwirken.

Dabei brennt nahezu allen von ihnen noch immer eine Frage unter den Nägeln:

Warum hat der deutsche Staat Geld für die Abwrackprämie übrig, doch für ein großes Traditionsunternehmen wie Schlecker kein Geld übrig? Beim genaueren Hinsehen erkennt man gute Gründe, die den deutschen Fiskus dazu bewegten, bei Schlecker die Hilfe zu verweigern.

Zum einen hätte das Eingreifen bei Schlecker zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung geführt. Andere Drogeriemarktketten wie beispielsweise Müller oder dm hätten ein Anrecht auf eine entsprechende Entschädigung gehabt. In einer Marktwirtschaft gilt grundsätzlich das Motto: wer im Wettbewerb versagt, muss seinen Platz räumen.

Nur in absoluten Ausnahmefällen greift der Staat helfend unter die Arme. Gemäß einiger Wirtschaftstheorien setzt sich im Marktwettbewerb stets derjenige durch, der das effizienteste Angebot anbietet. Die Drogeriemarktkette Schlecker schien somit in dieser Hinsicht einen schlechten Stand gehabt zu haben.

Konsequenz: Marktaustritt.

Zum anderen handelt es sich bei einem Fall wie der Abwrackprämie um eine komplett andere Dimension. Die Abwrackprämie war im Angesicht der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise von der Bundesregierung eingeführt worden. Autos, die bereits einige Jahre auf dem Buckel hatten, sollten auf diesem Wege verschrottet werden, um für neue Nachfrage auf dem Automobilmarkt zu sorgen.

Die Autobesitzer der abgewrackten Automobile erhielten 2.500 Euro, sofern sie sich einen Neuwagen zulegten. Somit konnte ein Einbruch in der Automobilindustrie verhindert werden. Dieser hätte für die Bundesrepublik Deutschland schwerwiegende Konsequenzen bedeutet.

Es wären nämlich nicht nur die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in zahlreichen Automobilwerken in ganz Deutschland bedroht gewesen. Nebst dieser wären auch zahlreiche Arbeitsplätze in der Zuliefererbranche bedroht gewesen. Summiert man die potenziell dadurch entstehenden Kosten auf, kommt man schnell auf Milliardenbeträge, die dem deutschen Fiskus entgangen wären.

Ganz abgesehen vom Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Nationen.

Diesen hätte die Bundesrepublik Deutschland womöglich erst in vielen Dekaden aufholen können.
Insofern scheint es logisch erklärbar, weshalb der Staat die Abwrackprämie initiierte, bei Schlecker allerdings nicht eingriff.

Goldstandard Vorteile Nachteile – eine Definition

Wissenswertes zum Goldstandard

170.000 Tonnen Gold schlummern in den Goldreservaten und privaten Haushalten unserer Welt. Nur logisch, dass das Gut damit als ’knapp’ gekennzeichnet werden kann und gigantischen Eigenwert besitzt. Wie hoch genau der Wert ist, wird tagtäglich am London Bullion Market zum Handelsbeginn der amerikanischen Börse bestimmt. Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird der Goldpreis in London bestimmt.

Worin liegen Vorteile und Nachteile vom Goldstandart?

Worin liegen Vorteile und Nachteile vom Goldstandart?

Unlängst haben aber viel mehr Akteure Einfluss auf den aktuellen Goldpreis. Ähnlich wie bei der Geldmenge haben vor allem Zentralbanken die Chance, entscheidenden Einfluss auf den Goldpreis auszuüben. Indem sie große Mengen aufkaufen, können sie den Preis anheben – umgekehrt können sie durch Leerverkäufe den Preis deutlich drosseln.

Allerdings befinden sich lediglich 20% der vorhandenen globalen Goldmenge in der Hand von unabhängigen Zentralbanken.

Gleichzeitig besitzen Nationen wie private Unternehmen die Möglichkeit, durch eine Steigerung der Goldproduktion für eine Senkung des Preises zu sorgen. Hierbei gelten einfache Marktprinzipien: je mehr Angebot auf dem Markt vorhanden ist, umso niedriger ist der Preis.

Weiterhin nehmen der Ölpreis wie auch der US-Dollar-Kurs entscheidenden Einfluss auf den Goldpreis. Global wird Gold in der Währung US-Dollar gehandelt, folglich hat eine Veränderung des derzeitigen Dollar-Kurses entscheidende Bedeutung für die Preisbildung auf dem Goldmarkt. Daraus resultiert, dass der Goldkurs als äußerst variabel, in der Fachsprache volatil, bezeichnet wird.

Bisweilen dient in Krisenzeiten Gold als Währungsmittel. In der Zeithistorie lassen sich genügend Beispiele finden, die aufzeigen, wie sehr Regierungen daran interessiert sind, die Entscheidungsmacht über das Gold zu behalten. Selbst in den 1970er Jahren herrschte in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Goldverbot, das den Besitz von privatem Gold untersagte.

Dies alleine zeigt, wie bedeutend der Goldstandard für die Wirtschaften unserer Welt ist.

Welche Bank ist zu empfehlen

Bekomme ich ein kostenloses Girokonto ohne monatlichen Geldeingang?

Immer mehr Direktbanken werben mit interessanten kostenlosen Girokonto-Angeboten im Internet. So gibt es sehr viele kostenfreie Girokonten bei denen man zusätzlich noch ein gutes Startguthaben erhält.

Dies kann in der Höhe von 20 bis 100 € liegen. Nicht alle diese Konten kann man kostenfrei “Ohne Mindesteingang bzw. Mindestgehaltseingang” führen. Banken wollen einen Mindestgehaltseingang, damit auch gewährleistet ist, dass die Bank einen Mehrwert aus dem kostenlos gewährten Konto ziehen kann.

Es gibt allerdings auch “Ohne Wenn und Aber Girokonten”, die ohne wenn und aber kostenfrei sind. Es muss keine Mindestsumme eingezahlt werden und es muss auch kein Gehaltseingang nachgewiesen werden.

Dies sind in Deutschland die beliebtesten Konten unter allen.
Die Startguthaben kommen den Kunden sehr gelegen, denn im Bereich der Geldanlagen (Tagesgeld, Festgeld, Sparkonten) können die Banken nicht mehr punkten. Die Zinsen sind auf einem absoluten Niedrigstand (die niedrigsten Zinsen in 30 Jahren) und Startguthaben können hier auch nicht mehr vergeben werden.

Kann man 2 Girokonten haben?

Die beiden beliebtesten Girokonten werden von der 1822direkt (einer Tochter der Frankfurter Sparkasse) und der Netbank angeboten. Die Startguthaben betragen hier 100 € bzw. 75 €. Allerding ist der Vorteil der Netbank hier, dass das Konto “ohne wenn und aber” kostenfrei ist. Es muss kein Gehaltseingang nachgewiesen werden, die 70 € Startguthaben bekommt man als Kunde auf jeden Fall. Allerdings sind die Aktionen dieser beiden Banken auch zeitlich begrenzt. Dies ist natürlich ein Argument dafür sich gerne besonders schnell zu entscheiden.

Viele Banken werben mittlerweile mit kostenlosen Gutschriften.

Viele Banken werben mittlerweile mit kostenlosen Gutschriften.

Oftmals werden die zeitlich begrenzten Neukundenaktionen aber immer wieder verlängert, sodass sowohl Vermarkter als auch Kunden gar kein Enddatum mehr sehen bzw. für sich definieren.
Wie gehen Neukunden vor wenn sie sich für ein entsprechendes Girokonto entscheiden müssen?

Ganz besonders die Girokonten mit Startguthaben sind für Neukunden interessant und erregen zunächst einmal Aufsehen. Bei genauerem Hinsehen werden allerdings andere Faktoren für die Kunden immer wichtiger, genau wie ein Girokonto mit Startguthaben ohne Gehaltseingang.

Nicht nur die Habenzinsen, sondern vor allem die Überziehungszinsen/Dispozinsen sind für manchen Neukunden interessant. Gleichzeitig spielt die “kostenlose Kreditkarte” für viele eine große Rolle.

Es soll eine Kreditkarte geben und diese soll am besten auch kostenfrei im 1. und im 2. Jahr sowie darüber hinaus sein. Leider können dies längst nicht alle Banken anbieten.

Auch ein Aktiendepot ist für viele Menschen wichtig, hier sollte die Depotführung kostenfrei sein und die Ordergebühren sollten nicht zu hoch sein. Natürlich gibt es noch weitere Faktoren wie z.B. “Der Name und die Reputation” sowie das Vertrauen in die Bank. Nach der Finanzkrise und mitten in der Bankenkrise haben weiterhin viele Institute um ihren guten Ruf zu kämpfen. Dies ist auch im Bereich der Sparkassen der Fall.

Die Höhe der Startguthaben liegt zwischen 20 und 100 €. Wobei es eher in Richtung 50 Euro und darüber hinaus geht. Hier gibt es aber immer noch den “Ohne Wenn und Aber”-Punkt, der nicht von allen Banken erfüllt wird. Ohne Wenn und Aber bedeutet, dass das Konto “Ohne Wenn und Aber” kostenfrei sein muss. Die Kontoführung muss auch ohne Gehaltseingang kostenfrei sein und auch die Kreditkarte sollte möglichst nichts kosten.

Kostenfreie Kreditkarten sind für Banken durchaus ein Faktor bei der Werbung um Neukunden. Oft wird sogar nur mit der Kreditkarte (oder Prepaid Kreditkarte) geworben und gar nicht mit dem Konto. Ein Konto zur Abrechnung muss es zusätzlich natürlich geben.